Die Sehnsucht nach langen Wimpern – die Wirkung eines Wimpernserums wird unterschätzt

Wer wünscht sich nicht lange und dichte Wimpern. Viele Frauen helfen dem Eindruck einer Wimpernpracht mit Wimperntusche oder anderen Hilfsmitteln nach. Wer nicht von Natur aus mit langen Wimpern gesegnet ist, sondern zu dünne oder zu kurze Wimpern hat, der sucht meist nach Alternativen.

Wenn Wimperntusche oder anklebbare Wimpern nicht gewünscht sind, muss ein anderes Mittel her. Ein Wimpernserum kann die Lösung sein. Das Serum ist auch als Wimpern Booster bekannt und beinhalten Wachstumssubstanzen, die sich positiv auf Länge und Dichte der Wimpern auswirken sollen. Nachfolgend wird näher auf die Wirkung eines Wimpernserums eingegangen. Des Weiteren werden mögliche Inhaltsstoffe erläutert und es wird auf mögliche Nebenwirkungen eingegangen. Wer sich zu diesem Thema weiterbilden möchte und verifizierte Informationen lesen will, dem ist die Webseite https://www.eyeglossary.net/bestes-wimpernserum-test/ ans Herz zu legen.

Wie ist die Wirkung eines Wimpernserums?

Ein Wimpern Booster bzw. ein Wimpernserum enthält jeweils eines der zwei möglichen Substanzen, die als Wachstumssubstanzen eingesetzt werden. Zu den Substanzen zählen Black Sea Rod OIl sowie Prostaglandine. Letztere sind Gewebshormone, die für ein Wimpernserum synthetisch hergestellt werden. Das Black Sea Oil wird auf natürliche Weise gewonnen. Quelle für das Black Sea Oil ist die karibische Plexua Homomalla, eine Korallenart. Sowohl das Öl aus der Koralle als auch die synthetisch produzierten Prostaglandine sollen wie Hormone wirken und den Wimpernhaar-Follikeln eine verlängerte Wachstumsphase bescheren. Die verlängerte Wachstumsphase soll zu längeren Wimpern führen, die erst ab einer definierten Länge ausfallen und die zudem dichter sind. Die Wimpernhaar-Follikel sollen ca. zweimal so lang in der Wachstumsphase bleiben. Die Länge, bis die Wimpern ausfallen ist ab ca. vier Millimetern erreicht.

Prostaglandine und Black Sea Rod Oil – was sind das für Substanzen?

Synthetische Prostaglandine, wenn diese in Wimpernseren verwendet werden, sind meist als folgende Inhaltsstoffe gekennzeichnet:

  • Methylamido-Dhydro-Noralfaprostal, kurz MDM
  • Bimatropost
  • Dechloro-Dihydroxy-Difluoro-Ethylcloprostenolamid
  • Isopropyl-Cloprostenat

Die Wirkung von Bimatropost auf das Wimpernwachstum ist durch Studien aus Italien, USA sowie China kurzfristig bestätigt. Wie die Langzeitwirkung sowie die Langzeitverträglichkeit eines Wimpernserums ausfällt, dazu gibt es bisher noch keine Studien. Das Black Sea Rod Oil aus der oben genannten Korallenart ist ein sogenanntes bioaktives Lipid. Das Lipid ist hormonfrei, ähnelt in der chemischen Struktur dennoch einem Prostaglandin.

Wie wurde die Wirkung von Prostaglandinen auf die Wimpern entdeckt?

Interessanterweise wurde die Wirkung von Prostaglandinen auf die Wachstumsphase der Wimpernhaar-Follikel nur durch Zufall entdeckt. Eigentlich sollten Augentropfen, die das Prostaglandin Bimatoprost enthielten, lediglich den Augeninnendruck bei Patienten mit Grünem Star senken. Doch, neben dem Einsatz von Bimatoprost als Behandlungsmittel bei Grünem Star, konnte auch eine weitere, nicht beabsichtigte Wirkung festgestellt werden. Patienten, die mit Bimatoprost-Augentropfen behandelt wurden, berichteten über dichtes Wimpernwachstum. Die optische “Nebenwirkung” des Präparates machte bzw. macht sich die Kosmetikindustrie zunutze und hat im Jahre 2008 das erste Wimpernserum auf dem Markt eingeführt.

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Wie wird das Wimpernserum appliziert?

Das Serum wird in der Regel täglich aufgetragen, um ein optimales Resultat zu erzielen. Ca. zwei bis acht Wochen nach der täglichen Applikation, sollten erste Ergebnisse zu sehen sein. Früher ist in der Regel kein Resultat zu erwarten. Wird die gewünschte Wimpernlänge erzielt, reicht es, das Wimpernserum jeden zweiten Tag aufzutragen. Wird die Applikation gestoppt, so stellt sich die ursprüngliche Wachstumsphase der Wimpernhaar-Follikel wieder ein. Die Wimpern wachsen wieder natürlich lang und dicht bzw. weniger dicht. Die Applikation des Wimpernserums kann vom Handling her, wie bei einem flüssigen Eyeliner erfolgen.

Die Applikation des Serums sollte auf dem oberen Wimpernkranz erfolgen. Sie sollte direkt nach der Gesichtsreinigung durchgeführt werden, sodass die Substanzen des Wimpernserums über Nacht wirken können. Die Substanzen sollten zu den Wurzeln der Wimpern vordringen.

Es ist ratsam, vor dem Auftragen und vor der ersten Benutzung eines Wimpernserums, den Beipackzettel genau zu lesen und die Applikation exakt nach Anleitung des Herstellers durchzuführen.

Kann ein Wimpernserum Nebenwirkungen haben?

Ein Serum, dass Prostaglandine oder andere Wachstumssubstanzen enthält, kann Nebenwirkungen verursachen. Bei der Anwendung eines Wimpernserums, kann es, je nach Inhaltsstoffen, zu unterschiedlichen Nebenwirkungen kommen. Die Nebenwirkungen jedes Wimpernserums, sind im Beipackzettel angegeben und sollten aufmerksam gelesen werden. Das eine Nebenwirkung festgestellt wurde bedeutet nicht, dass die Nebenwirkung bei jedem Menschen, der ein Wimpernserum anwendet, auftritt. Nebenwirkungen können auftreten, müssen es aber nicht.

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Wimpernseren, sind beispielsweise folgende Nebenwirkungen aufgetreten:

  • Sehstörung (vorübergehend)
  • Wimpernverfärbung
  • Kopfschmerzen
  • gerötete Augen
  • Augenbrennen, -jucken sowie tränende Augen
  • dunkle Hautverfärbung am Wimpernansatz

Falls eine Nebenwirkung auftritt, sollte die Anwendung unverzüglich gestoppt werden und ein Arzt zurate gezogen werden. Die Nebenwirkungen sollten nach dem Stoppen der Applikation wieder verschwinden. Zudem kann es bei der Verwendung eines Wimpernserums zu allergischen Reaktionen oder Unverträglichkeiten kommen. Die in Wimpernseren häufig enthaltenen Substanzen Biotin und Panthenol, die als Pflegestoffe gelten, können zu Jucken oder Brennen führen.

Was ist bei Schwangerschaft und Stillzeit zu beachten?

Ein Wimpernserum sollte in der Stillzeit und während der Schwangerschaft nicht angewendet bzw. genutzt werden. Die hormonelle Basis der Seren, kann unter Umständen ein Risiko für das Kind darstellen bzw. ein Risiko für das Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Der Beipackzettel eines jeden Wimpernserums sollte auch darüber detailliert aufklären.

Mascara und Wimpernserum?

Auf dem Markt sind Kosmetika erhältlich, die Mascara (Wimperntusche) und Wimpernserum in einem sind. Die Inhaltsstoffe sind gegenüber anderen Wimpernseren zwar in reduzierter Konzentration in der Wimperntusche vorhanden, dennoch sind es Wachstumshormone oder ähnlich wirkende Substanzen. Auch hier ist es ratsam, den Beipackzettel genau zu lesen und Risiken und Nebenwirkungen sowie mögliche Gegenanzeigen zu beachten. Durch die reduzierte Konzentration an Wachstumsstoffen in der Mascara-Wimpernserum-Kombination, dauert es meist länger, bis das erste Resultat zu sehen ist.